Bouillon aus Gemüseresten

Es bloggt für euch: Tanja

Wie versprochen hier meine Gemüseresten Bouillon/ Brühe

Immer wenn ich Gemüse rüste werden alle Schalen, Resten und Endstücke gesammelt. Hierbei achte ich nicht darauf wie schön ein Stück aussieht, nur, dass es nicht schimmlig oder verdorben ist. Ich sammle auch Zwiebelschalen und die Mini-Knoblauchzehen die die sich kaum schälen lassen. Achtung zu viel Kohl oder Spargeln in der Mischung werdet Ihr nachher raus schmecken und wenn ihr violette Karotten oder rote Beete mit in der Mischung habt wird die Bouillon am Schluss pink ;-). Damit Ich genügend zusammen bekomme um eine schöne Bouillon zu bekommen, nutze ich einen alten 4-6l Gefrierbeutel. Dieser Beutel lag noch in meiner Schublade von früher so wurde er zu unserem “Broth-Bag“ und wird immer wieder verwendet.

Wenn mein Beutel voll ist kommt der Inhalt in einen grossen Topf welchen ich mit Wasser auffülle. Nun kommt Salz und Gewürze mit dazu. Ich nutze für meinen 4 Liter Topf 2 gehäufte Esslöffel Salz, 4 Lorbeerblätter, 2 Nelken, 1 Teelöffel Pfefferkörner und frischen oder getrockneten Liebstöckel. Achtung der Liebstöckel kann sehr schnell überpowern. Also mit wenig anfangen und euch ran tasten, ist nicht jedermanns Sache.

Jetzt solltet Ihr diese Mischung mindestens eine Stunde kochen. Je länger sie kocht, desto konzentrierter wird sie. Ich lass dann alles zugedeckt ruhen, meist über Nacht. Am nächsten Tag siebe ich das Gemüse aus, dass nur noch die Flüssigkeit übrig bleibt, die Bouillon.

Diese Bouillon teile ich mir auf. 1 Liter kommt direkt in den Kühlschrank und wird binnen einer Woche aufgebraucht. Den Rest fülle ich in Einmachgläser und friere diese ein, so habe ich immer Bouillon die ich in den Kühlschrank nachrutschen kann wenn diese dort aufgebraucht ist. Achtung beim einfrieren in Glasbehältern. Füllt diese nur zu ¾ da sich die Flüssigkeit beim einfrieren ausdehnt und euch die Gläser sonst zerspringen. Ich muss dazu sagen ich hatte noch nie Probleme so und nutze alle Schraubgläser die mir gerade zur Hand sind. Ob nun das Organale Einmachglas oder doch das Glas der Essiggurken spielt mir keine Rolle.

Mit dieser Selbstgemachten Bouillon habt ihr nun eine gute Basis für Suppen und Saucen sowie für alle weiteren Gerichte die Flüssigkeit und Salz verlangen. Wenn ihr Bouillon habt die Ihr schnell aufbrauchen wollt empfehle ich ein klassisches Risotto oder eine Suppe so seid Ihr schnell viel Bouillon los.

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